wiki:ausbildung:fachrichtung:lbs:qr-lbs
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| wiki:ausbildung:fachrichtung:lbs:qr-lbs [2026/02/09 18:07] – [Qualitätsrahmen Unterricht - Lernen bei Blindheit und Sehbehinderung] Romina Rauner | wiki:ausbildung:fachrichtung:lbs:qr-lbs [2026/02/09 18:07] (aktuell) – Romina Rauner | ||
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| - | ===== Leitgedanken ===== | ||
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| - | Übergeordnete Zielsetzung ist es, Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einem Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot auf der Basis ihrer Lernausgangslagen durch eine individuelle Lern- und Entwicklungsbegleitung zu ermöglichen, | ||
| - | |||
| - | Zur Realisierung dieser Zielsetzung dienen im Rahmen von Unterricht die im Folgenden aufgeführten Qualitätsbereiche. Sie bilden am SAF Freiburg, Abt. Sonderpädagogik den Referenzrahmen für die Planung, Durchführung, | ||
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| - | ===== Qualitätsbereiche für Lehr-Lernsituationen===== | ||
| - | **QB1** Beziehungsgestaltung\\ | ||
| - | **QB2** Kognitive Aktivierung\\ | ||
| - | **QB3** Konstruktive Unterstützung\\ | ||
| - | **QB4** Strukturierte Klassenführung\\ | ||
| - | **QB5** Förderschwerpunktspezifische Qualitäten\\ | ||
| - | |||
| - | Die tiefenstrukturellen Dimensionen „Kognitive Aktivierung“, | ||
| - | \\ Den fünf Qualitätsbereichen sind Qualitätskriterien, | ||
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| - | ---- | ||
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| - | ===== QB 1 Beziehungsgestaltung ===== | ||
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| - | | ||
| - | **Indikatoren**\\ | ||
| - | |||
| - | * Die Lehrkraft behandelt alle Schülerinnen und Schüler freundlich. | ||
| - | * Die Lehrkraft zeigt echtes Interesse für die Perspektiven und Meinungen der Schülerinnen und Schüler. | ||
| - | * Die Lehrkraft nimmt die Gefühle und Probleme der Schülerinnen und Schüler ernst. | ||
| - | * Die Lehrkraft zeigt angemessen Mitgefühl. | ||
| - | ++++ | ||
| - | |||
| - | | ||
| - | **Indikatoren**\\ | ||
| - | |||
| - | * Die Lehrkraft teilt die Freude von Schülerinnen und Schülern. | ||
| - | * Die Lehrkraft spendet Trost, der von den Schülerinnen und Schülern angenommen werden kann. | ||
| - | * Die Lehrkraft vermittelt den Schülerinnen und Schülern über (non-) verbale Ausdrucksformen das Gefühl des Angenommenseins. | ||
| - | ++++ | ||
| - | |||
| - | |||
| - | | ||
| - | **Indikatoren**\\ | ||
| - | |||
| - | * Die Lehrkraft achtet die Grenzen der Schülerinnen und Schüler. | ||
| - | * Die Lehrkraft setzt (situations- und alters-)angemessen Grenzen in Bezug auf Körperkontakt und Kommunikation. | ||
| - | * Die Lehrkraft lässt eine angemessene Form von Nähe zu. | ||
| - | * Die Lehrkraft macht angemessene Angebote, die Nähe ermöglichen. | ||
| - | ++++ | ||
| - | |||
| - | | ||
| - | **Indikatoren**\\ | ||
| - | |||
| - | * Die Lehrkraft sichert beständige Beziehungen. | ||
| - | * Die Lehrkraft bietet den Schülerinnen und Schülern (wenn nötig) einen Rückzugsraum. | ||
| - | * Die Lehrkraft achtet den Pausen-, Ruhe- und Schlafbedarf der Schülerinnen und Schüler. | ||
| - | * Die Lehrkraft bietet den Schülerinnen und Schülern Sicherheit und Verlässlichkeit. | ||
| - | * Die Lehrkraft ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, im Bedarfsfall zu essen und zu trinken. | ||
| - | * Die Lehrkraft bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zum Toilettengang. | ||
| - | * Die Lehrkraft sichert erforderliche Angebote zur Pflege. | ||
| - | * Die Lehrkraft nimmt Rücksicht auf den Gesundheitszustand der Schüler: | ||
| - | |||
| - | **Theoriebezüge: | ||
| - | ++++ | ||
| - | |||
| - | | ||
| - | aufrecht.| | ||
| - | **Indikatoren**\\ | ||
| - | |||
| - | * Die Lehrkraft bleibt auch in herausfordernden Situationen wertschätzend. | ||
| - | * Die Lehrkraft achtet darauf, die Schülerinnen und Schüler nicht zu beschämen. | ||
| - | * Die Lehrkraft ermöglicht den Schülerinnen und Schülern bewusst, ihre gemachten Erfahrungen durch relativierende, | ||
| - | * Die Lehrkraft zeigt Verständnis. | ||
| - | * Die Lehrkraft zieht sich im Sinne einer Deeskalation situativ zurück. | ||
| - | |||
| - | **Theoriebezüge: | ||
| - | ++++ | ||
| - | |||
| - | | ||
| - | **Indikatoren**\\ | ||
| - | |||
| - | * Die Lehrkraft ermöglicht den Schülerinnen und Schülern ein gelingendes Miteinander. | ||
| - | * Die Schülerinnen und Schüler hören einander zu und lassen sich gegenseitig ausreden. | ||
| - | * Die Lehrkraft und Schülerinnen und Schüler gehen geduldig miteinander um. | ||
| - | * Die Schülerinnen und Schüler helfen und unterstützen sich gegenseitig. | ||
| - | * Die Schülerinnen und Schüler stellen einander bei Fehlern nicht bloß. | ||
| - | * Das Klassenklima ist durch Zusammenhalt geprägt. | ||
| - | * Die Schülerinnen und Schüler sprechen in einem respektvollen und höflichen Ton mit der Lehrkraft. | ||
| - | * Die Schülerinnen und Schüler hören der Lehrkraft zu und lassen sie ausreden. | ||
| - | |||
| - | ++++ | ||
| - | |||
| - | |||
| - | | ||
| - | zusammen.| | ||
| - | **Indikatoren**\\ | ||
| - | |||
| - | * Die Lehrkraft arbeitet wertschätzend mit den am Unterricht beteiligten Personen zusammen. | ||
| - | * Die am Unterricht beteiligten Personen agieren in ihrem gemeinsam abgestimmten Verantwortungs- und Zuständigkeitsbereich rollenadäquat. | ||
| - | * Die am Unterricht beteiligten Personen stimmen situativ Aufgaben ab. | ||
| - | |||
| - | **Verweise: | ||
| - | |||
| - | ++++ | ||
| - | ---- | ||
| - | ===== QB 2 Kognitive Aktivierung ===== | ||
| - | |||
| - | ++++ 2.1. Die Lehrkraft berücksichtigt die individuellen Lernausgangslagen der Schüler: | ||
| - | **Indikatoren**\\ | ||
| - | * Die Lehrkraft berücksichtigt behinderungsspezifische Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler, z.B. kognitive, sprachliche, | ||
| - | * Die Lehrkraft knüpft an die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler an. | ||
| - | * Die Lehrkraft bezieht die Interessen der Schülerinnen und Schüler mit ein. | ||
| - | * Die Lehrkraft schafft gemeinsame Erfahrungs- und Aneignungsräume. | ||
| - | * Die Schülerinnen und Schüler bringen Vorwissen, Vorerfahrungen und Vorstellungen zu einem Thema ein. | ||
| - | |||
| - | ++++ | ||
| - | |||
| - | ++++ 2.2. Die Lehrkraft fokussiert den Unterricht unter Berücksichtigung fachwissenschaftlicher und | ||
| - | fachdidaktischer Aspekte auf die zentralen Inhalte und Ziele.| | ||
| - | **Indikatoren**\\ | ||
| - | * Die Lehrkraft arbeitet die zentralen Aspekte eines Themas heraus und setzt diese in eine sachlogische Reihenfolge. | ||
| - | * Die Lehrkraft gestaltet Bildungsangebote auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse bezüglich deren Wirksamkeit. | ||
| - | * Die Lehrkraft sorgt für einen zielgerichteten Einsatz von Methoden, Sozialformen und (digitalen) Medien. | ||
| - | * Die Lehrkraft adaptiert Inhalte situativ flexibel. | ||
| - | * Die Lehrkraft gestaltet die Lernzeit effektiv und effizient. | ||
| - | * Die Lehrkraft achtet auf eine schülerorientierte und inhaltsbezogene Abfolge, Länge und Gestaltung der Unterrichtsphasen. | ||
| - | * Die Lehrkraft sorgt für Transparenz im Hinblick auf die Begründung des Lerngegenstands, | ||
| - | |||
| - | ++++ | ||
| - | |||
| - | ++++ 2.3. Die Lehrkraft ermöglicht den Schülerinnen und Schülern eine vertiefte Auseinandersetzung mit den zentralen | ||
| - | Inhalten.| | ||
| - | **Indikatoren**\\ | ||
| - | * Die Lehrkraft wählt Inhalte, Aufgabenformate, | ||
| - | * Die Lehrkraft stellt Fragen so, dass diese zu einer vertieften Auseinandersetzung anregen. | ||
| - | * Die Schülerinnen und Schüler erläutern eigene Lösungswege. | ||
| - | * Die Schülerinnen und Schüler erklären, beschreiben, | ||
| - | * Die Schülerinnen und Schüler erläutern, wie etwas Neues mit dem Bekannten zusammenhängt. | ||
| - | * Die Schülerinnen und Schüler wenden bisher Gelerntes in neuen Zusammenhängen an. | ||
| - | * Die Lehrkraft bietet passende Aneignungsmöglichkeiten an. | ||
| - | |||
| - | ++++ | ||
| - | |||
| - | ++++ 2.4. Die Lehrkraft sichert wesentliche (Teil-)Ergebnisse, | ||
| - | **Indikatoren**\\ | ||
| - | * Schülerinnen und Schüler fassen (Teil-) Ergebnisse mit Blick auf das Lernziel zusammen. | ||
| - | * Die Lehrkraft nutzt geeignete Medien, um (Teil-) Ergebnisse festzuhalten. | ||
| - | * Die Lehrkraft ermöglicht den Schülerinnen und Schülern das Wiederholen, | ||
| - | |||
| - | ++++ | ||
| - | |||
| - | ++++ 2.5. Die Lehrkraft ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, sich engagiert am Unterrichtsgeschehen zu beteiligen.| | ||
| - | **Indikatoren**\\ | ||
| - | * Die Lehrkraft weckt bei den Schüler: | ||
| - | * Die Schülerinnen und Schüler beteiligen sich aufmerksam und aktiv am Unterricht. | ||
| - | * Die Schülerinnen und Schüler stellen Fragen, wenn ihnen etwas unklar ist. | ||
| - | |||
| - | ++++ | ||
| - | ---- | ||
| - | ===== QB 3 Konstruktive Unterstützung ===== | ||
| - | ++++3.1 Die Lehrkraft unterstützt die Schülerinnen und Schüler individuell in ihrem Lernprozess.| | ||
| - | **Indikatoren**\\ | ||
| - | * Die Lehrkraft beobachtet die Schülerinnen und Schüler gezielt in ihrem Lernprozess. | ||
| - | * Die Lehrkraft individualisiert und differenziert (z.B. bzgl. der Aneignungsmöglichkeiten, | ||
| - | * Die Lehrkraft nimmt sich gezielt Zeit für einzelne SSchülerinnen und Schüler. | ||
| - | * Die Lehrkraft adaptiert ihren Unterricht situativ. | ||
| - | |||
| - | ++++ | ||
| - | |||
| - | ++++3.2 Die Lehrkraft verwendet eine professionelle Lehrersprache.| | ||
| - | **Indikatoren**\\ | ||
| - | * Die Lehrkraft passt ihre Äußerungskomplexität an die Lernausgangslagen der Schülerinnen und Schüler an, v.a. hinsichtlich des Wortschatzes und der Grammatik. | ||
| - | * Die Lehrkraft drückt sich sprachlich deutlich und korrekt aus. | ||
| - | * Die Lehrkraft variiert die Lehrersprache situativ angemessen. | ||
| - | * Die Lehrkraft setzt Visualisierung unterstützend ein, z.B. durch Gegenstände, | ||
| - | * Die Lehrkraft setzt handlungsbegleitendes Sprechen ein. | ||
| - | * Die Lehrkraft hält Blickkontakt und stellt damit einen persönlichen Bezug zu den Schülerinnen und Schülern her, sichert deren Aufmerksamkeit, | ||
| - | * Die Lehrkraft setzt Mimik und Gestik unterstützend ein. | ||
| - | |||
| - | ++++ | ||
| - | |||
| - | ++++3.3 Die Lehrkraft unterstützt das Sprach- und Textverständnis der Schülerinnen und Schüler.| | ||
| - | **Indikatoren**\\ | ||
| - | * Die Lehrkraft nutzt Formen der Visualisierung, | ||
| - | * Die Lehrkraft wiederholt und modelliert Äußerungen von Schülerinnen und Schülern gezielt, z.B. durch korrektives Feedback. | ||
| - | * Die Lehrkraft stellt gezielt Nachfragen. | ||
| - | * Die Lehrkraft übt gezieltes Nachfragen mit den Schülerinnen und Schülern ein und verstärkt dieses positiv. | ||
| - | * Die Lehrkraft strukturiert ihre sprachlichen Äußerungen klar, z.B. gliedert sie Arbeitsaufträge in Teilschritte, | ||
| - | * Die Lehrkraft wendet Lese-Leicht-Kriterien zur Vereinfachung von Lesetexten an. | ||
| - | |||
| - | ++++ | ||
| - | |||
| - | ++++3.4 Die Lehrkraft gibt den Schülerinnen und Schülern Feedback, das zum Weiterlernen hilfreich ist.| | ||
| - | **Indikatoren**\\ | ||
| - | * Die Lehrkraft macht frühzeitig transparent, | ||
| - | * Die Lehrkraft informiert Lernende kontinuierlich während des Lernprozesses über ihren aktuellen Lernstand sowie ihre individuelle Lernentwicklung. | ||
| - | * Die Rückmeldungen der Lehrkraft helfen den Schülerinnen und Schülern, ihre Fehler zu erkennen und ihr weiteres Vorgehen zu verbessern. | ||
| - | * Die Lehrkraft weist die Schülerinnen und Schüler angemessen auf Lernerfolge wie auch auf Verständnisschwierigkeiten oder Wissenslücken hin. | ||
| - | * Die Lehrkraft vermittelt Strategien, die die Schülerinnen und Schüler bei der Bearbeitung künftiger Aufgaben einsetzen können. | ||
| - | |||
| - | ++++ | ||
| - | |||
| - | ++++3.5 Die Lehrkraft bietet Möglichkeiten zur Reflexion.| | ||
| - | **Indikatoren**\\ | ||
| - | * Die Lehrkraft macht frühzeitig Kriterien für die spätere Reflexion transparent. | ||
| - | * Die Lehrkraft bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, | ||
| - | * Die Lehrkraft ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, die Reflexionsergebnisse für ihr weiteres Lernen zu nutzen. | ||
| - | |||
| - | ++++ | ||
| - | |||
| - | ---- | ||
| - | ===== QB 4 Strukturierte Klassenführung ===== | ||
| - | ++++4.1 Die Lehrkraft hat einen guten Überblick über das Geschehen im Unterricht.| | ||
| - | **Indikatoren**\\ | ||
| - | * Die Lehrkraft hat alle Schüler: | ||
| - | * Die Lehrkraft zeigt Präsenz, z.B. durch Blicke, Gesten, Positionierung im Klassenraum. | ||
| - | |||
| - | ++++ | ||
| - | |||
| - | ++++4.2 Die Lehrkraft gestaltet ihre Rolle situationsangemessen und eindeutig aus.| | ||
| - | **Indikatoren**\\ | ||
| - | * Die Lehrkraft agiert als verantwortlich unterrichtsleitende Person. | ||
| - | * Die Lehrkraft trifft bei Bedarf notwendige Entscheidungen in erzieherischer und didaktischer Hinsicht. | ||
| - | * Die Lehrkraft schafft Unterrichtsphasen, | ||
| - | * Die Lehrkraft schafft für die Schüler: | ||
| - | ++++ | ||
| - | |||
| - | ++++4.3 Die Lehrkraft sorgt für eine vorbereitete Lernumgebung.| | ||
| - | **Indikatoren**\\ | ||
| - | * Die Lehrkraft schafft eine reizarme Lernumgebung. | ||
| - | * Die Lehrkraft achtet auf sinnvolle Positionierungen der Schüler: | ||
| - | * Die Lehrkraft gestaltet Wege im Klassenraum möglichst störungsarm. | ||
| - | * Die Lehrkraft nutzt feste Plätze für Arbeitsmaterialien. | ||
| - | * Die Lehrkraft schafft für die gewählten Sozialformen ausreichend Platz. | ||
| - | * Die Lehrkraft gestaltet Arbeitsplätze übersichtlich und lernförderlich. | ||
| - | * Die Lehrkraft unterstützt die Schüler: | ||
| - | * Benötigtes Material und notwendige Hilfsmittel sind einsatzbereit. | ||
| - | ++++ | ||
| - | |||
| - | ++++4.4 Die Lehrkraft bezieht unterstützende Rituale mit ein.| | ||
| - | **Indikatoren**\\ | ||
| - | * Die Schüler: | ||
| - | * Die Schüler: | ||
| - | * Die Schüler: | ||
| - | ++++ | ||
| - | |||
| - | ++++4.5 Die Lehrkraft zeigt präventive und intervenierende Maßnahmen im Umgang mit | ||
| - | Unterrichtsstörungen und Konflikten.| | ||
| - | **Indikatoren**\\ | ||
| - | * Die Lehrkraft verschafft sich Kenntnis von aktuellen Ereignissen und emotionalen Zuständen der Schüler: | ||
| - | * Die Lehrkraft reduziert das Störungs- und Konfliktpotential z.B. durch die Wahl der Sozialform, der Sitzordnung, | ||
| - | * Die Lehrkraft reagiert frühzeitig auf sich entwickelnde Unterrichtsstörungen und Konflikte. | ||
| - | * Die Lehrkraft nutzt Regeln und Rituale alters-, situationsangemessen und zielgerichtet. | ||
| - | * Die Lehrkraft gestaltet individuelle Maßnahmen zur Verhaltensmodellierung auf Basis des Verstehenden Ansatzes. | ||
| - | * Die Lehrkraft verfügt über ein vielfältiges Verhaltensrepertoire zur Reaktion auf Störungen. | ||
| - | * Die Lehrkraft leitet nachvollziehbare und klare Konsequenzen ab. | ||
| - | * Die Lehrkraft hält in herausfordernden Situationen eine wertschätzende Haltung gegenüber den Schüler: | ||
| - | ++++ | ||
| - | |||
| - | |||
| - | |||
| - | |||
| - | |||
| - | ++++4.6 Die Lehrkraft sorgt für einen zielgerichteten Einsatz der am Unterricht beteiligten Personen.| | ||
| - | **Indikatoren**\\ | ||
| - | * Die Lehrkraft sorgt dafür, dass die am Unterricht beteiligten Personen die Schüler: | ||
| - | * Die Lehrkraft setzt die am Unterricht beteiligten Personen zielorientiert ein. | ||
| - | * Die Lehrkraft berücksichtigt beim Einsatz fachliche Qualitäten der am Unterricht beteiligten Personen. | ||
| - | * Die Lehrkraft klärt mit den am Unterricht beteiligten Personen Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten situativ. | ||
| - | * Die Lehrkraft leitet die am Unterricht beteiligten Personen in Bezug auf deren Aufgaben an. | ||
| - | ++++ | ||
| - | ---- | ||
| - | |||
| - | ===== QB 5 Förderschwerpunktspezifische Qualitäten ===== | ||
| - | |||
| - | ++++5.1. Die Lehrkraft gestaltet die Lernumgebung unter förderschwerpunktspezifischen Gesichtspunkten.| | ||
| - | **Indikatoren**\\ | ||
| - | * Die Lehrkraft leuchtet Klassenraum optimal und blendfrei aus. | ||
| - | * Die Lehrkraft reagiert frühzeitig auf Sehanstrengung und Sehermüdung ihrer Schülerinnen und Schüler. | ||
| - | * Die Lehrkraft gestaltet Arbeitsplätze übersichtlich und konstant angeordnet und berücksichtigt hierbei individuelle schülerorientierte Erfordernisse (z. B. höhenverstellbare Tische, optimale Sitzposition, | ||
| - | * Die Lehrkraft markiert und beschriftet die den Schülerinnen und Schülern zugeordneten Bereiche klar (z. B. Garderobe, Stuhl, Ablagefächer). | ||
| - | * Die Lehrkraft sichert die Beschriftung aller Räume und deren markanten Punkte in Schwarz- sowie in Brailleschrift und nutzt hierzu ggf. Piktogramme/ | ||
| - | * Die Lehrkraft gestaltet die Lernumgebung auch außerhalb des Klassenzimmers übersichtlich und lernförderlich. | ||
| - | * Die Lehrkraft räumt Hindernisse aus dem Weg und schaltet Gefahrenquellen aus. | ||
| - | * Die Lehrkraft setzt taktile Wegmarkierungen und markante Hinweise. | ||
| - | * Die Lehrkraft unterstützt die Schüler: | ||
| - | |||
| - | |||
| - | ++++ | ||
| - | |||
| - | ++++5.2. Die Lehrkraft setzt Medien entsprechend der individuellen Voraussetzungen der Schüler: | ||
| - | **Indikatoren**\\ | ||
| - | * Die Lehrkraft setzt Medien einzelfallbezogen ein und berücksichtigt hierbei verschiedene Darstellungsebenen und Abstraktionsniveaus. | ||
| - | * Die Lehrkraft bietet den individuellen Voraussetzungen entsprechend angemessene Medien an (z. B. Modelle, Reliefdarstellungen, | ||
| - | * Die Lehrkraft stellt Lehr-, Lernmaterialien für blinde und (hochgradig) sehbehinderte Schülerinnen und Schüler ggf. her (bspw. Typhlographien, | ||
| - | |||
| - | |||
| - | ++++ | ||
| - | |||
| - | ++++5.3. Die Lehrkraft nutzt Hilfsmittel zur individuellen Förderung effektiv. | | ||
| - | **Indikatoren**\\ | ||
| - | * Die Lehrkraft setzt optische, taktile und elektronische Hilfsmittel einzelfallbezogen ein. | ||
| - | * Die Lehrkraft fordert die Nutzung von Hilfsmitteln konsequent ein. | ||
| - | * Die Lehrkraft erprobt und reflektiert den Einsatz von Hilfsmitteln mit den Schülerinnen und Schülern in den für sie lebensbedeutsamen Kontexten. | ||
| - | * Die Lehrkraft intendiert die zunehmende Verantwortungsübernahme der Schülerinnen und Schüler im Umgang mit ihren Hilfsmitteln. | ||
| - | * Die Lehrkraft leitet bei technischen Problemen umgehend notwendige Maßnahmen ein. | ||
| - | * Die Lehrkraft bereitet Daten und Dateien so auf, dass sie mit Hilfe blinden- und sehbehindertenspezifischer PC- Hard- und Software (bspw. Braillezeilen und Vergrößerungssoftware) genutzt werden können. | ||
| - | * Die Lehrkraft überprüft die Wahl der Hilfsmittel kontinuierlich. | ||
| - | * Die Lehrkraft übt die Nutzung der individuellen Hilfsmittel mit Schülerinnen und Schülern ein. | ||
| - | |||
| - | |||
| - | ++++ | ||
| - | |||
| - | ++++5.4. Die Lehrkraft macht Angebote zur Wahrnehmungsförderung und Ausdifferenzierung von Seh- und Taststrategien. | | ||
| - | **Indikatoren**\\ | ||
| - | * Die Lehrkraft bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, | ||
| - | * Die Lehrkraft nutzt lebensbedeutsame Kontexte, um die notwendigen motivationalen Voraussetzungen für Wahrnehmung und Wahrnehmungslernen zu schaffen. | ||
| - | * Die Lehrkraft regt zu vielfältigen auditiven, haptischen und visuellen Erkundungstätigkeiten an. | ||
| - | * Die Lehrkraft ermöglicht den Austausch der Schülerinnen und Schüler untereinander über ihre gemachten Erfahrungen und Wahrnehmungsempfindungen. | ||
| - | * Die Lehrkraft bietet Hilfen an, neue Wahrnehmungserfahrungen mit bereits bestehenden Konzepten zu verknüpfen bzw. diese zu erweitern und zu differenzieren. | ||
| - | * Die Lehrkraft leitet sie in der individuellen Ausdifferenzierung von Seh- und Taststrategien an und schafft zahlreiche Übungsmöglichkeiten. | ||
| - | * Die Lehrkraft leitet die Schüler: | ||
| - | * Die Lehrkraft nutzt konsequent taktil wahrnehmbare Markierungselemente zur Wahrnehmungsförderung. | ||
| - | * Die Lehrkraft setzt verschiedene Oberflächenstrukturen zur Ordnung und Wiedererkennung im Klassenzimmer, | ||
| - | * Die Lehrkraft bietet vielfältige Möglichkeiten zum systematischen, | ||
| - | * Die Lehrkraft bietet den Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten der Orientierung auf Oberflächen durch ein flächiges Abtasten mit den Handflächen. | ||
| - | |||
| - | |||
| - | |||
| - | ++++ | ||
| - | |||
| - | ++++5.5. Lehrkraft verwendet eine professionelle Lehrersprache. (Förderschwerpunktspezifische Ergänzungen) | | ||
| - | **Indikatoren**\\ | ||
| - | * Die Lehrkraft setzt Sprache bewusst ein, verwendet bei Bedarf alternative Kommunikationsformen. | ||
| - | * Die Lehrkraft nutzt Sprache gezielt für das Erschließen von Lerninhalten. | ||
| - | * Die Lehrkraft verbalisiert Handlungen, Abläufe, mimische und gestische Anteile der Kommunikation. | ||
| - | * Die Lehrkraft verbalisiert visuelle Unterrichtsereignisse als Sprachvorbild für die Kommunikation der Schülerinnen und Schüler untereinander. | ||
| - | * Die Lehrkraft achtet wo möglich auf Reduktion des eigenen Sprecheranteils zur auditiven Entlastung. | ||
| - | |||
| - | |||
| - | ++++ | ||
| - | |||
| - | ++++5.6. Die Lehrkraft gestaltet kommunikationsfördernde Kontexte und bietet den Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten zum sozialen Lernen. | | ||
| - | **Indikatoren**\\ | ||
| - | * Die Lehrkraft initiiert Turn-Wechsel zwischen den Schülerinnen und Schülern (z. B. indem sie im Unterrichtsgespräch Schüler: | ||
| - | * Die Lehrkraft gibt ausreichend Zeit zum Nachdenken und Formulieren. | ||
| - | * Die Lehrkraft regt Murmelgespräche an. | ||
| - | * Die Lehrkraft bietet ihren Schülerinnen und Schülern immer wieder die Möglichkeit, | ||
| - | * Die Lehrkraft schafft eine wertschätzende kommunikative Umgebung (bspw. Wertschätzung von Redebeiträgen, | ||
| - | |||
| - | ++++ | ||
| - | |||
| - | ++++5.7. Die Lehrkraft macht förderschwerpunktspezifische Angebote im Bereich Lesen und Schreiben. | | ||
| - | **Indikatoren**\\ | ||
| - | * Die Lehrkraft adaptiert/ | ||
| - | * Die Lehrkraft ermöglicht individualisierten Schriftkontakt. | ||
| - | * Die Lehrkraft ermöglicht individualisierte Lese- und Schreibhandlungen. | ||
| - | * Die Lehrkraft macht individuelle Bildungsangebote zum Aufbau eines Schriftkonzepts unter Beachtung förderschwerpunktspezifische didaktische Besonderheiten (bspw. Erkennen präliteraler, | ||
| - | * Die Lehrkraft setzt geeignete Illustrationen/ | ||
| - | * Die Lehrkraft macht Bildungsangebote zur (Weiter-)Entwicklung des Lese- und Schreibwortschatzes unter Berücksichtigung der Begriffsbildung etc. | ||
| - | * Die Lehrkraft setzt individuell geeignete Medien zum Schreiben und Lesen von Brailleschrift (bspw. Punktschriftmaschine, | ||
| - | |||
| - | |||
| - | ++++ | ||
| - | |||
| - | ++++5.8. Die Lehrkraft macht Angebote im Bereich Orientierung und Mobilität (O+M). | | ||
| - | **Indikatoren**\\ | ||
| - | * Die Lehrkraft integriert individuelle Bildungsangebote hinsichtlich Orientierung und Mobilität gezielt in den Unterricht/ | ||
| - | * Die Lehrkraft gestaltet individuelle Bildungsangebote im Rahmen von alltagsnahen und lebensbedeutsamen Kontexten. | ||
| - | * Die Lehrkraft gestaltet individuelle Bildungsangebote zur der Förderung der Wahrnehmung, | ||
| - | * Die Lehrkraft gestaltet Bildungsangebote im Kontext Orientierung und Mobilität zur (Weiter-)Entwicklung sozial-emotionaler Kompetenzen der Schüler: | ||
| - | |||
| - | |||
| - | ++++ | ||
| - | |||
| - | ++++5.9. Die Lehrkraft macht Angebote im Bereich Lebenspraktische Fähigkeiten (LPF).| | ||
| - | **Indikatoren**\\ | ||
| - | * Die Lehrkraft integriert individuelle Bildungsangebote hinsichtlich LPF gezielt in den Unterricht/ | ||
| - | * Die Lehrkraft gestaltet individuelle Bildungsangebote in jeweils lebensbedeutsamen und alltagsnahen Kontexten an Kompetenzen, | ||
| - | * Die Lehrkraft bezieht die folgenden didaktische Vermittlungsprinzipien (Vorüberlegungen, | ||
| - | * Die Lehrkraft vermittelt den adäquaten Umgang mit Hilfsmitteln (ggf. deren Adaption). | ||
| - | * Die Lehrkraft erarbeitet Handlungsabläufe zur Erprobung und Handhabung von Hilfsmitteln gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern. | ||
| - | * Die Lehrkraft macht Bildungsangebote im Kontext von LPF stets im Hinblick auf Aktivität und Teilhabe (bspw. Selbstbestimmung, | ||
| - | * Die Lehrkraft zeigt ein hohes Maß an Geduld und Zeit sowie sensibler Zurückhaltung, | ||
| - | |||
| - | |||
| - | ++++ | ||
| - | |||
| - | ++++5.10. Die Lehrkraft macht Angebote zur Förderung der Begriffsbildung. | | ||
| - | **Indikatoren**\\ | ||
| - | * Die Lehrkraft beachtet bei der Begriffsbildung Aspekte wie Altersgemäßheit, | ||
| - | * Die Lehrkraft verwendet einheitliche Begriffe, auf die sich die Schule verständigt hat (bspw. Benennung markanter Punkte). | ||
| - | * Die Lehrkraft initiiert in Bezug auf die Begriffsbildung entdeckendes Lernen. | ||
| - | * Die Lehrkraft vermittelt eine positive und motivierende emotionale Grundeinstellung gegenüber aktiver Umwelterkundung. | ||
| - | * Die Lehrkraft ermöglicht Umweltexploration auf Grundlage individueller Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler (bspw. Lokomotion und Kontaktmöglichkeit mit Umwelt, Entwicklung und Nutzung von Grob- und Feinmotorik). | ||
| - | * Die Lehrkraft initiiert vielfältige konkrete Sacherfahrungen im Zusammenhang mit integrierten verbalen Beschreibungen und Erklärungen (Realbegegnungen, | ||
| - | * Die Lehrkraft nutzt geeignete Veranschaulichungsmedien (bspw. passende /adaptierte Modelle, Reliefabbildungen etc.) und berücksichtigt das Prinzip der Exemplarität sowie der didaktischen Reduktion (Umgang mit kritischen Objektmerkmalen wie bspw. fragil, komplex, optisch). | ||
| - | * Die Lehrkraft stellt eine konkrete Terminologie für Begriffe und deren Merkmale zur Verfügung (bspw. präzises Verbalisieren von Wahrnehmungsqualitäten). | ||
| - | * Die Lehrkraft verbalisiert Tast- und Höreindrücke, | ||
| - | * Die Lehrkraft hebt kriteriale Merkmale eines Begriffes hervor (bspw. Erkundungen am Realobjekt, Analogiebildungen, | ||
| - | * Die Lehrkraft berücksichtigt die Hierarchisierung mittels neben- unter- oder übergeordneter Begriffe (bspw. Aufgreifen von Vorwissen, Einordnung in Gesamtzusammenhänge). | ||
| - | |||
| - | |||
| - | ++++ | ||
| - | |||
| - | ++++5.11. Die Lehrkraft berücksichtigt Erkenntnisse zum Lernen bei Blindheit und Sehbehinderung im Kontext komplexer Beeinträchtigung. | | ||
| - | **Indikatoren**\\ | ||
| - | * Die Lehrkraft transferiert förderschwerpunktspezifische Qualitätsindikatoren im Bereich Lernen bei Blindheit und Sehbehinderung (bspw. visuelle Wahrnehmungsförderung, | ||
| - | * Die Lehrkraft integriert spezifische basale Unterrichtskonzepte im Kontext komplexer Behinderung in den eigenen Unterricht (bspw. Basale Kommunikation, | ||
| - | * Die Lehrkraft nutzt individuelle Kommunikationskanäle (bspw. Unterstützte Kommunikation, | ||
| - | * Die Lehrkraft setzt u. a. spezifische Diagnostikverfahren (bspw. funktionale Diagnostik, preferential looking Tests, Zuordnungs- und Zeigetests etc.) zur Ableitung individueller Bildungsangebote ein. | ||
| - | |||
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| - | ++++ | ||
| - | |||
| - | |||
| - | ===== Literatur ===== | ||
| - | |||
| - | * Brandstetter, | ||
| - | * Cory, P. (2020). Mit Sehbeeinträchtigung im Alltag klarkommen. Förderung lebenspraktischer Fähigkeiten. München: Reinhardt Verlag. | ||
| - | * Hattie, J. (2013). Lernen sichtbar machen. Baltmannsweiler: | ||
| - | * Helmke, A. (2015). Unterrichtsqualität und Lehrerprofessionalität. Diagnose, Evaluation und Verbesserung des Unterrichts. Velber: Kallmeyer. | ||
| - | * Heyl, V.; Lang, M. (2021). Pädagogik bei Blindheit und Sehbehinderung. Stuttgart: Kohlhammer. | ||
| - | * Heymann, H.-W. (2015). Warum sollte Unterricht „kognitiv aktivieren“? | ||
| - | * Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg (2024). Wirksamer Unterricht aus der Perspektive der Sonderpädagogik. Wirksamer Unterricht Band 11. https:// | ||
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| - | * Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg (2021). Beobachtungsmanual zum Unterrichtsfeedbackbogen Tiefenstrukturen. https:// | ||
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| - | * Lang, M. (2016). Didaktik des Unterrichts mit blinden und hochgradig sehbehinderten Schülerinnen und Schülern. Band 1: Grundlagen. Band 2: Fachdidaktiken. Stuttgart: Kohlhammer. | ||
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wiki/ausbildung/fachrichtung/lbs/qr-lbs.txt · Zuletzt geändert: 2026/02/09 18:07 von Romina Rauner