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wiki:ausbildung:fachrichtung:hoeren:qr-unterricht

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wiki:ausbildung:fachrichtung:hoeren:qr-unterricht [2023/02/07 10:07] – [Qualitätsrahmen Unterricht - Hören] Staubitz Adminwiki:ausbildung:fachrichtung:hoeren:qr-unterricht [2026/01/26 19:19] (aktuell) Romina Rauner
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-====== Qualitätsrahmen Unterricht - Hören ======+====== Qualitätsrahmen Unterricht Sonderpädagogik - Hören ======
  
-**Stand: 23.01.2023**\\+**Stand: 2026-01-26**\\
  
  
  
-Im Folgenden finden Sie den Qualitätsrahmen Unterricht in verschiedenen Versionen: +Unter folgendem Link finden Sie den neuen, im Auftrag des Kultusministeriums landesweit abgestimmten Qualitätsrahmen Unterricht Sonderpädagogik sowie die dazugehörige App: [[https://qus-bw.de]]. Der Qualitätsrahmen unterstützt Lehrkräfte dabei, Unterricht theorie- und kriteriengeleitet zu reflektieren. Bisher noch nicht fertiggestellte Texte sowie Erklärvideos und Begleitmaterialien werden kontinuierlich ergänzt.
- +
- +
-  * {{ :wiki:ausbildung:fachrichtung:hoeren:20230125_qru_hoeren_kriterien.pdf |Qualitätsrahmen mit Qualitätskriterien (PDF)}} +
-  * {{ :wiki:ausbildung:fachrichtung:hoeren:20230125_qru_hoeren_indikatoren.pdf |Qualitätsrahmen mit Qualitätskriterien und Indikatoren (PDF)}} +
-  * {{ :wiki:ausbildung:fachrichtung:hoeren:qru_protokollvorlage_hoeren.docx |Qualitätsrahmen als Protokollvorlage (WORD)}} +
- +
-===== Leitgedanken ===== +
- +
-Übergeordnete Zielsetzung ist esKindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einem Anspruch +
-auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot auf der Basis ihrer Lernausgangslagen durch +
-individuelle Bildungsangebote zu ermöglichen, ihre Aktivitätspotenziale zu entfalten und ihre Teilhabe +
-zu erweitern.\\ +
-Zur Realisierung dieser Zielsetzung dienen die im Folgenden dargestellten Qualitätsbereiche. Sie bilden +
-den Referenzrahmen für die Planung, Durchführung und Reflexion von Lehr-Lernsituationen. Erst im +
-Zusammenspiel entwickeln die Qualitätsbereiche ihre Wirksamkeit. Den Qualitätsbereichen sind +
-Qualitätskriterien, den Qualitätskriterien wiederum beobachtbare Indikatoren zugeordnet. +
-Die Qualitätskriterien und -indikatoren erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und können je +
-nach Lerngruppe und Zielsetzung des Unterrichts unterschiedlich gewichtet werden. +
- +
-===== Qualitätsbereiche für Lehr-Lernsituationen===== +
-**QB1** Beziehungsgestaltung\\ +
-**QB2** Kognitive Aktivierung\\ +
-**QB3** Konstruktive Unterstützung\\ +
-**QB4** Strukturierte Klassenführung\\ +
-**QB5** Förderschwerpunktspezifische Qualitäten\\ +
- +
----- +
-===== QB 1 Beziehungsgestaltung ===== +
- +
- ++++1.1 Die Lehrkraft begegnet den Schüler:innen empathisch, respektvoll und wertschätzend.| +
-**Indikatoren**\\ +
- +
-  * Die Lehrkraft behandelt alle Schüler:innen freundlich. +
-  * Die Lehrkraft zeigt echtes Interesse für die Perspektiven und Meinungen der Schüler:innen. +
-  * Die Lehrkraft nimmt die Gefühle und Probleme der Schüler:innen ernst. +
-  * Die Lehrkraft zeigt angemessen Mitgefühl. +
- ++++ +
-  +
- ++++1.2 Die Lehrkraft zeigt Herzlichkeit und Wärme.| +
-**Indikatoren**\\ +
- +
-  * Die Lehrkraft teilt die Freude von Schüler:innen. +
-  * Die Lehrkraft spendet Trost, der von den Schüler:innen angenommen werden kann. +
-  * Die Lehrkraft vermittelt den Schüler:innen über (non-) verbale Ausdrucksformen das Gefühl des Angenommenseins. +
- ++++ +
- +
- +
- ++++1.3 Die Lehrkraft wahrt eine Balance zwischen Nähe und Distanz.| +
-**Indikatoren**\\ +
- +
-  * Die Lehrkraft achtet die Grenzen der Schüler:innen. +
-  * Die Lehrkraft setzt (situations- und alters-)angemessen Grenzen in Bezug auf Körperkontakt und Kommunikation. +
-  * Die Lehrkraft lässt eine angemessene Form von Nähe zu. +
-  * Die Lehrkraft macht angemessene Angebote, die Nähe ermöglichen. +
- ++++ +
- +
- ++++1.4 Die Lehrkraft achtet auf die Befriedigung von Grundbedürfnissen.| +
-**Indikatoren**\\ +
- +
-  * Die Lehrkraft sichert beständige Beziehungen. +
-  * Die Lehrkraft bietet den Schüler:innen (wenn nötig) einen Rückzugsraum. +
-  * Die Lehrkraft achtet den Pausen-, Ruhe- und Schlafbedarf der Schüler:innen. +
-  * Die Lehrkraft bietet den Schüler:innen Sicherheit und Verlässlichkeit. +
-  * Die Lehrkraft ermöglicht es den Schüler:innen, im Bedarfsfall zu essen und zu trinken. +
-  * Die Lehrkraft bietet den Schüler:innen die Möglichkeit zum Toilettengang. +
-  * Die Lehrkraft sichert erforderliche Angebote zur Pflege. +
-  * Die Lehrkraft nimmt Rücksicht auf den Gesundheitszustand der Schüler:innen. +
- +
-**Theoriebezüge:** [[https://wsd-bw.de/doku.php?id=wsd:verhalten:theorien_verhalten:beduerfnisse&s[]=maslow|Maslow]], [[https://wsd-bw.de/doku.php?id=wsd:verhalten:theorien_verhalten:traumapaedagogik&s[]=traumap%C3%A4dagogik|Traumapädagogik]]  +
-++++ +
- +
- ++++1.5 Die Lehrkraft hält die Beziehung zu den Schüler:innen auch in herausfordernden Situationen +
-aufrecht.| +
-**Indikatoren**\\ +
- +
-  * Die Lehrkraft bleibt auch in herausfordernden Situationen wertschätzend. +
-  * Die Lehrkraft achtet darauf, die Schüler:innen nicht zu beschämen. +
-  * Die Lehrkraft ermöglicht den Schüler:innen bewusst, ihre gemachten Erfahrungen durch relativierende, korrigierende oder verändernde Gegenerfahrungen zu ergänzen oder zu kontrastieren. +
-  * Die Lehrkraft zeigt Verständnis. +
-  * Die Lehrkraft zieht sich im Sinne einer Deeskalation situativ zurück. +
- +
-**Theoriebezüge:** [[https://wsd-bw.de/doku.php?id=wsd:didaktisierung:beziehungspaedagogik&s[]=beziehungsp%C3%A4dagogik|Beziehungspädagogik]]  +
- ++++ +
- +
- ++++1.6 Die Lehrkraft ermöglicht ein positives Klassenklima.| +
-**Indikatoren**\\ +
- +
-  * Die Lehrkraft ermöglicht den Schüler:innen ein gelingendes Miteinander. +
-  * Die Schüler:innen hören einander zu und lassen sich gegenseitig ausreden. +
-  * Die Lehrkraft und Schüler:innen gehen geduldig miteinander um. +
-  * Die Schüler:innen helfen und unterstützen sich gegenseitig. +
-  * Die Schüler:innen stellen einander bei Fehlern nicht bloß. +
-  * Das Klassenklima ist durch Zusammenhalt geprägt. +
-  * Die Schüler:innen sprechen in einem respektvollen und höflichen Ton mit der Lehrkraft. +
-  * Die Schüler:innen hören der Lehrkraft zu und lassen sie ausreden. +
- +
- ++++ +
- +
- +
- ++++1.7 Die Lehrkraft arbeitet dialogisch und kooperativ mit den am Unterricht beteiligten Personen +
-zusammen.| +
-**Indikatoren**\\ +
- +
-  * Die Lehrkraft arbeitet wertschätzend mit den am Unterricht beteiligten Personen zusammen. +
-  * Die am Unterricht beteiligten Personen agieren in ihrem gemeinsam abgestimmten Verantwortungs- und Zuständigkeitsbereich rollenadäquat. +
-  * Die am Unterricht beteiligten Personen stimmen situativ Aufgaben ab. +
- +
-**Verweise:** [[https://sopaedseminar-fr.de/verwaltung/lib/exe/fetch.php?media=wiki:ausbildung:fachrichtung:uebergreifend:qr_kooperative_prozesse_gestalten_2022-01-01.pdf|Qualitätsrahmen: Kooperative Prozesse subsidiär gestalten]] +
- +
- ++++ +
----- +
-===== QB 2 Kognitive Aktivierung ===== +
- +
-++++ 2.1. Die Lehrkraft berücksichtigt die individuellen Lernausgangslagen der Schüler:innen.| +
-**Indikatoren**\\   +
-  * Die Lehrkraft berücksichtigt behinderungsspezifische Voraussetzungen der Schüler:innen, z.B. kognitive, sprachliche, motorische, sozial-emotionale ... +
-  * Die Lehrkraft knüpft an die Lebenswelt der Schüler:innen an.  +
- +
-  * Die Lehrkraft bezieht die Interessen der Schüler:innen mit ein. +
-  * Die Lehrkraft schafft gemeinsame Erfahrungs- und Aneignungsräume. +
-  * Die Schüler:innen bringen Vorwissen, Vorerfahrungen und Vorstellungen zu einem Thema ein. +
- +
-++++ +
- +
-++++ 2.2. Die Lehrkraft fokussiert den Unterricht unter Berücksichtigung fachwissenschaftlicher und +
-fachdidaktischer Aspekte auf die zentralen Inhalte und Ziele.| +
-**Indikatoren**\\ +
-  * Die Lehrkraft arbeitet die zentralen Aspekte eines Themas heraus und setzt diese in eine sachlogische Reihenfolge. +
-  * Die Lehrkraft gestaltet Bildungsangebote auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse bezüglich deren Wirksamkeit. +
-  * Die Lehrkraft sorgt für einen zielgerichteten Einsatz von Methoden, Sozialformen und (digitalen) Medien. +
-  * Die Lehrkraft adaptiert Inhalte situativ flexibel. +
-  * Die Lehrkraft gestaltet die Lernzeit effektiv und effizient. +
-  * Die Lehrkraft achtet auf eine schüler:innenorientierte und inhaltsbezogene Abfolge, Länge und Gestaltung der Unterrichtsphasen. +
-  * Die Lehrkraft sorgt für Transparenz im Hinblick auf die Begründung des Lerngegenstands, die Ziele, die Inhalte und den Ablauf. +
- +
-++++ +
- +
-++++ 2.3. Die Lehrkraft ermöglicht den Schüler:innen eine vertiefte Auseinandersetzung mit den zentralen +
-Inhalten.| +
-**Indikatoren**\\ +
-  * Die Lehrkraft wählt Inhalte, Aufgabenformate, Medien und Methoden, die die Schüler:innen zum Nachdenken anregen. +
-  * Die Lehrkraft stellt Fragen so, dass diese zu einer vertieften Auseinandersetzung anregen. +
-  * Die Schüler:innen erläutern eigene Lösungswege. +
-  * Die Schüler:innen erklären, beschreiben, begründen ihre Antworten. +
-  * Die Schüler:innen erläutern, wie etwas Neues mit dem Bekannten zusammenhängt. +
-  * Die Schüler:innen wenden bisher Gelerntes in neuen Zusammenhängen an. +
-  * Die Lehrkraft bietet passende Aneignungsmöglichkeiten an. +
- +
-++++ +
- +
-++++ 2.4. Die Lehrkraft sichert wesentliche (Teil-)Ergebnisse, die für das Weiterlernen hilfreich sind.| +
-**Indikatoren**\\ +
-  * Schüler:innen fassen (Teil-) Ergebnisse mit Blick auf das Lernziel zusammen. +
-  * Die Lehrkraft nutzt geeignete Medien, um (Teil-) Ergebnisse festzuhalten. +
-  * Die Lehrkraft ermöglicht den Schüler:innen das Wiederholen, Üben und Festigen von Lerninhalten. +
- +
-++++ +
- +
-++++ 2.5. Die Lehrkraft ermöglicht den Schüler:innen, sich engagiert am Unterrichtsgeschehen zu beteiligen.| +
-**Indikatoren**\\ +
-  * Die Lehrkraft weckt bei den Schüler:innen Interesse, Motivation und Freude am Unterricht. +
-  * Die Schüler:innen beteiligen sich aufmerksam und aktiv am Unterricht. +
-  * Die Schüler:innen stellen Fragen, wenn ihnen etwas unklar ist. +
- +
-++++ +
----- +
-===== QB 3 Konstruktive Unterstützung ===== +
-++++3.1 Die Lehrkraft unterstützt die Schüler:innen individuell in ihrem Lernprozess.| +
-**Indikatoren**\\ +
-  * Die Lehrkraft beobachtet die Schüler:innen gezielt in ihrem Lernprozess. +
-  * Die Lehrkraft individualisiert und differenziert (z.B. bzgl. der Aneignungsmöglichkeitendes Schwierigkeitsgrades, der Methoden, der Hilfsmittel ...) entsprechend der individuellen Lernausgangslagen und Ziele der Schüler:innen. +
-  * Die Lehrkraft nimmt sich gezielt Zeit für einzelne Schüler:innen. +
-  * Die Lehrkraft adaptiert ihren Unterricht situativ. +
- +
-++++ +
- +
-++++3.2 Die Lehrkraft verwendet eine professionelle Lehrer:innensprache.| +
-**Indikatoren**\\ +
-  * Die Lehrkraft passt ihre Äußerungskomplexität an die Lernausgangslagen der Schüler:innen an, v.a. hinsichtlich des Wortschatzes und der Grammatik. +
-  * Die Lehrkraft drückt sich sprachlich deutlich und korrekt aus. +
-  * Die Lehrkraft variiert die Lehrer:innensprache situativ angemessen. +
-  * Die Lehrkraft setzt Visualisierung unterstützend ein, z.B. durch Gegenstände, Bilder, Schrift, lautsprachunterstützende Gebärden. +
-  * Die Lehrkraft setzt handlungsbegleitendes Sprechen ein. +
-  * Die Lehrkraft hält Blickkontakt und stellt damit einen persönlichen Bezug zu den Schüler:innen her, sichert deren Aufmerksamkeit, signalisiert aktives Zuhören. +
-  * Die Lehrkraft setzt Mimik und Gestik unterstützend ein. +
- +
-++++ +
- +
-++++3.3 Die Lehrkraft unterstützt das Sprach- und Textverständnis der Schüler:innen.| +
-**Indikatoren**\\ +
-  * Die Lehrkraft nutzt Formen der Visualisierung, z.B. durch Gegenstände, Bilder, Piktogramme, Schrift. +
-  * Die Lehrkraft wiederholt und modelliert Schüler:innenäußerungen gezielt, z.B. durch korrektives Feedback. +
-  * Die Lehrkraft stellt gezielt Nachfragen. +
-  * Die Lehrkraft übt gezieltes Nachfragen mit den Schüler:innen ein und verstärkt dieses positiv. +
-  * Die Lehrkraft strukturiert ihre sprachlichen Äußerungen klar, z.B. gliedert sie Arbeitsaufträge in Teilschritte, setzt bei Lehrer:innenvorträgen gezielt Pausen ein. +
-  * Die Lehrkraft wendet Lese-Leicht-Kriterien zur Vereinfachung von Lesetexten an. +
- +
-++++ +
- +
-++++3.4 Die Lehrkraft gibt den Schüler:innen Feedback, das zum Weiterlernen hilfreich ist.| +
-**Indikatoren**\\ +
-  * Die Lehrkraft macht frühzeitig transparent, zu welchen Aspekten im weiteren Verlauf ein Feedback gegeben werden soll. +
-  * Die Lehrkraft informiert Lernende kontinuierlich während des Lernprozesses über ihren aktuellen Lernstand sowie ihre individuelle Lernentwicklung. +
-  * Die Rückmeldungen der Lehrkraft helfen den Schüler:innen, ihre Fehler zu erkennen und ihr weiteres Vorgehen zu verbessern. +
-  * Die Lehrkraft weist die Schüler:innen angemessen auf Lernerfolge wie auch auf Verständnisschwierigkeiten oder Wissenslücken hin. +
-  * Die Lehrkraft vermittelt Strategien, die die Schüler:innen bei der Bearbeitung künftiger Aufgaben einsetzen können. +
- +
-++++ +
- +
-++++3.5 Die Lehrkraft bietet Möglichkeiten zur Reflexion.| +
-**Indikatoren**\\ +
-  * Die Lehrkraft macht frühzeitig Kriterien für die spätere Reflexion transparent. +
-  * Die Lehrkraft bietet Schüler:innen die Möglichkeit, kriteriengeleitet zu reflektieren. +
-  * Die Lehrkraft ermöglicht den Schüler:innen, die Reflexionsergebnisse für ihr weiteres Lernen zu nutzen. +
- +
-++++ +
- +
----- +
-===== QB 4 Strukturierte Klassenführung ===== +
-++++4.1 Die Lehrkraft hat einen guten Überblick über das Geschehen im Unterricht.| +
-**Indikatoren**\\ +
-  * Die Lehrkraft hat alle Schüler:innen im Blick. +
-  * Die Lehrkraft zeigt Präsenz, z.B. durch Blicke, Gesten, Positionierung im Klassenraum. +
- +
-++++ +
- +
-++++4.2 Die Lehrkraft gestaltet ihre Rolle situationsangemessen und eindeutig aus.| +
-**Indikatoren**\\ +
-  * Die Lehrkraft agiert als verantwortlich unterrichtsleitende Person. +
-  * Die Lehrkraft trifft bei Bedarf notwendige Entscheidungen in erzieherischer und didaktischer Hinsicht. +
-  * Die Lehrkraft schafft Unterrichtsphasen, in denen sie sich bewusst zurücknimmt. +
-  * Die Lehrkraft schafft für die Schüler:innen Formen der Beteiligung. +
-++++ +
- +
-++++4.3 Die Lehrkraft sorgt für eine vorbereitete Lernumgebung.| +
-**Indikatoren**\\ +
-  * Die Lehrkraft schafft eine reizarme Lernumgebung. +
-  * Die Lehrkraft achtet auf sinnvolle Positionierungen der Schüler:innen, z.B. über die Sitzordnung. +
-  * Die Lehrkraft gestaltet Wege im Klassenraum möglichst störungsarm. +
-  * Die Lehrkraft nutzt feste Plätze für Arbeitsmaterialien. +
-  * Die Lehrkraft schafft für die gewählten Sozialformen ausreichend Platz. +
-  * Die Lehrkraft gestaltet Arbeitsplätze übersichtlich und lernförderlich. +
-  * Die Lehrkraft unterstützt die Schüler:innen, ihre Lernumgebung selbständig zu nutzen und zu gestalten.  +
-  * Benötigtes Material und notwendige Hilfsmittel sind einsatzbereit. +
-++++ +
- +
-++++4.4 Die Lehrkraft bezieht unterstützende Rituale mit ein.| +
-**Indikatoren**\\ +
-  * Die Schüler:innen kennen Abläufe im Unterricht. +
-  * Die Schüler:innen zeigen Sicherheit in ritualisierten Handlungsabläufen. +
-  * Die Schüler:innen bewältigen Anforderungen durch deren Ritualisierung selbstorganisiert. +
-++++ +
- +
-++++4.5 Die Lehrkraft zeigt präventive und intervenierende Maßnahmen im Umgang mit +
-Unterrichtsstörungen und Konflikten.| +
-**Indikatoren**\\ +
-  * Die Lehrkraft verschafft sich Kenntnis von aktuellen Ereignissen und emotionalen Zuständen der Schüler:innen. +
-  * Die Lehrkraft reduziert das Störungs- und Konfliktpotential z.B. durch die Wahl der Sozialform, der Sitzordnung, der Methoden, den am Unterricht beteiligten Personen. +
-  * Die Lehrkraft reagiert frühzeitig auf sich entwickelnde Unterrichtsstörungen und Konflikte. +
-  * Die Lehrkraft nutzt Regeln und Rituale alters-, situationsangemessen und zielgerichtet. +
-  * Die Lehrkraft gestaltet individuelle Maßnahmen zur Verhaltensmodellierung auf Basis des Verstehenden Ansatzes. +
-  * Die Lehrkraft verfügt über ein vielfältiges Verhaltensrepertoire zur Reaktion auf Störungen. +
-  * Die Lehrkraft leitet nachvollziehbare und klare Konsequenzen ab. +
-  * Die Lehrkraft hält in herausfordernden Situationen eine wertschätzende Haltung gegenüber den Schüler:innen aufrecht. +
-++++ +
- +
- +
- +
- +
- +
-++++4.6 Die Lehrkraft sorgt für einen zielgerichteten Einsatz der am Unterricht beteiligten Personen.| +
-**Indikatoren**\\ +
-  * Die Lehrkraft sorgt dafür, dass die am Unterricht beteiligten Personen die Schüler:innen in Abhängigkeit von deren Lernvoraussetzungen und situativen Bedürfnissen unterstützen. +
-  * Die Lehrkraft setzt die am Unterricht beteiligten Personen zielorientiert ein. +
-  * Die Lehrkraft berücksichtigt beim Einsatz fachliche Qualitäten der am Unterricht beteiligten Personen. +
-  * Die Lehrkraft klärt mit den am Unterricht beteiligten Personen Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten situativ. +
-  * Die Lehrkraft leitet die am Unterricht beteiligten Personen in Bezug auf deren Aufgaben an. +
-++++ +
----- +
- +
-===== QB 5 Förderschwerpunktspezifische Qualitäten ===== +
- +
-++++5.1. Die Lehrkraft und die Schüler:innen gestalten im Unterricht möglichst optimale Hör- und Kommunikationsbedingungen.| +
-**Indikatoren**\\ +
-  * Die Lehrkraft überprüft zu Beginn des Unterrichts zusammen mit den Schüler:innen die Funktionsfähigkeit der Hörsysteme. +
-  * Die Lehrkraft integriert die Kontrolle der Hörsysteme in den Tagesablauf. +
-  * Die Lehrkraft setzt die Übertragungsanlage konsequent ein. +
-  * Die Lehrkraft vermeidet während des Unterrichts Störgeräusche. +
-  * Die Lehrkraft leitet bei technischen Problemen umgehend die notwendigen Maßnahmen ein. +
-  * Die Lehrkraft beobachtet und reagiert auf Höranstrengung und Hörermüdung ihrer Schüler:innen. +
-  * Die Lehrkraft führt mit ihren Schüler:innen feste Kommunikationsregeln ein und achtet auf die Einhaltung dieser. +
-  * Die Lehrkraft wählt einen Sprachstandort bzw. Sitzplatz, von dem aus sie gut gesehen werden kann. +
-  * Die Lehrkraft hält während des Sprechens bzw. Gebärdens durchgängig Blickkontakt zu ihren Schüler:innen. +
-  * Die Schüler:innen übernehmen zunehmend die Verantwortung im Umgang mit ihren Hörsystemen und deren selbstständigen Überprüfung. +
-  * Die Schüler:innen setzen die Übertragungsanlage konsequent ein. +
- +
-++++ +
- +
-++++5.2. Die Lehrkraft verwendet eine professionelle Lehrer:innensprache.  +
-(Förderschwerpunktspezifische Ergänzungen) +
- | +
-**Indikatoren**\\ +
-  * Die Lehrkraft wiederholt und akzentuiert gezielt („unterstreicht“ die Wichtigkeit bestimmter Wörter, Satzteile und Sätze). +
-  * Die Lehrkraft setzt spezifisches Lob ein (verstärkt z. B. Nachfragen der Schüler:innen positiv und spezifisch, z. B. „Toll, dass du genau nachfragst!“).  +
-  * Die Lehrkraft setzt Modellierungstechniken gezielt ein (bietet Schüler:innenäußerungen vorausgehende und nachfolgende Sprachmodelle; modelliert in die nächste Phase der Entwicklung). +
-  * Die Lehrkraft spricht/gebärdet klar und deutlich. +
-  * Die Lehrkraft spricht/gebärdet variationsreich. +
-  * Die Lehrkraft setzt Pausen gezielt ein (gibt Zeit zum Nachdenken, markiert Phrasengrenzen, betont dadurch wichtige Wörter und Zielstrukturen, ...).  +
- +
-++++ +
- +
-++++5.3. Die Lehrkraft nutzt adäquate Unterstützungssysteme.| +
-**Indikatoren**\\ +
-  * Die Lehrkraft verwendet bei lautsprachlich orientierten Schüler:innen Handzeichen, die sich an der Lautbildung orientieren (PMS). +
-  * Die Lehrkraft verwendet bei gebärdensprachlich orientierten Schüler:innen Handzeichen, die sich am Graphem orientieren (GMS). +
-  * Die Lehrkraft nutzt LUG zur Sicherung der Kommunikation mit Schüler:innen, die die Lautsprache weitgehend auditiv wahrnehmen können. +
-  * Die Lehrkraft nutzt LUG zur Sicherung des Sprachverständnisses bei Schüler:innen mit geringer Gebärdensprachkompetenz. +
-  * Die Lehrkraft nutzt LBG zum kontrastiven Vergleich/zur Gegenüberstellung der Lautsprache mit DGS. +
-  * Die Lehrkraft nutzt LBG zum „Vorlesen“ von geschriebenen Texten +
- +
- +
-++++ +
- +
-++++5.4. Die Lehrkraft sichert und fördert das Sprach- und Textverständnis. (Förderschwerpunktspezifische Ergänzungen) | +
-**Indikatoren**\\ +
-  * Die Lehrkraft lässt Arbeitsanweisungen (in eigenen Worten/Gebärden) wiederholen und bietet entsprechende Abrufhilfen an. +
-  * Die Lehrkraft stellt gezielt Nachfragen (z. B. „Was ist dein erster Arbeitsschritt?“). +
- +
- +
-++++ +
- +
-++++5.5. Die Lehrkraft gestaltet im Unterricht kommunikationsfördernde Kontexte. | +
-**Indikatoren**\\ +
-  * Die Lehrkraft schafft im Unterricht Sprech- und Kommunikationsanlässe. +
-  * Die Lehrkraft setzt Fragen, Sachimpulse/stumme Impulse so ein, dass die Schüler:innen sprachlich aktiviert werden (Aufforderung zur Kommunikation). +
-  * Die Lehrkraft initiiert Turn-Wechsel zwischen den Schüler:innen (z. B. indem sie gibt im Unterrichtsgespräch Schüler:innenbeiträge weitergibt). +
-  * Die Lehrkraft gibt ausreichend Zeit zum Nachdenken und Formulieren. +
-  * Die Lehrkraft regt Murmelgespräche an. +
-  * Die Lehrkraft bietet ihren Schüler:innen immer wieder die Möglichkeit, in dialogischen Austausch miteinander zu kommen, z. B. im Rahmen kooperativer Arbeitsformen. +
-  * Die Lehrkraft schafft eine wertschätzende kommunikative Umgebung (Wertschätzung von Redebeiträgen, positive Rückmeldung bei Kommunikationsversuchen). +
-  * Die Lehrkraft plant die Zusammensetzung von Gruppen für die kommunikative Interaktion bewusst. +
- +
-++++ +
- +
-++++5.6. Die Lehrkraft macht Angebote zur Förderung der Hör- und Kommunikationsstrategien. | +
-**Indikatoren**\\ +
-  * Die Schüler:innen arbeiten stets mit angepassten Materialien und Hilfsmitteln bspw. in der Küche, in der Werkstatt, beim Anwenden der Kulturtechniken und selbständigen Tätigkeiten. +
-  * Die Schüler:innen nutzen nicht-elektronische und elektronische Kommunikationshilfen. +
-  * Die Schüler:innen benutzen angepasste Spielmaterialien. +
-  * Die Lehrkraft führt die Handhabung von Hilfsmittel gemeinsam mit Schüler:innen ein. +
-  * Die Lehrkraft ist sicher im Umgang mit den Hilfsmitteln und angepassten Materialien. +
-++++ +
- +
-++++5.7. Die Lehrkraft macht Angebote zur Förderung der Pragmatik. | +
-**Indikatoren**\\ +
-  * Die Lehrkraft wendet Strategien der Gesprächsführung (z. B. Öffnen, Zeit geben, Beiträge aufgreifen und gewichten) an. +
-  * Die Lehrkraft setzt Fragen und Impulse so ein, dass die Schüler:innen sprachlich aktiviert werden. +
-  * Die Lehrkraft modelliert und unterstützt das Gesprächsverhalten. +
-  * Die Lehrkraft präsentiert bewusst prägnante ausgewählte Sprachhandlungen (bitten, fragen, …). +
-  * Die Lehrkraft achtet auf Perspektivenwechsel/Wechsel der Kommunikationspartner:innen (Turn-Taking).  +
-  * Die Lehrkraft sichert die gegenseitige Aufmerksamkeit der Schüler:innen untereinander. +
-  * Die Lehrkraft vermeidet kommunikativen Zeitdruck. +
-  * Die Lehrkraft berücksichtigt Auswirkungen pragmatisch-kommunikativer Schwierigkeiten auf die Textkompetenz. +
-  * Die Lehrkraft unterstützt die Organisation von Texten (Erstellen von Texten, Handlungspläne, Gliedern von Texten z.B. in Sinnabschnitte). +
-  * Die Lehrkraft schafft einen kommunikativ zwingenden Kontext (z.B. durch Rollenspiele). +
-  * Die Lehrkraft schafft Erzählanlässe. +
- +
-++++ +
- +
-++++5.8. Die Lehrkraft macht Angebote zur Förderung des Wortschatzes. | +
-**Indikatoren**\\ +
-  * Die Lehrkraft macht Angebote zur Elaboration auf Inhaltsebene/Lemmaebene und Formebene/Lexemebene. +
-  * Die Lehrkraft bietet einen multimodalen Markenmix (z. B. Schüler:inneninteressen, Vorwissen und Vorerfahrungen, verschiedene Aneignungsmöglichkeiten: basal-perzeptiv, enaktiv, ikonisch, symbolisch). +
-  * Die Lehrkraft nutzt hierarchische Netzwerkmodelle (z. B. ähnliche Begriffe, Oberbegriffe, Unterbegriffe, Synonyme oder Gegensätze finden). +
-  * Die Lehrkraft macht Angebote zur Verbesserung von Abrufprozessen (z.B. Schaffen von Abrufkontexten, Anbieten von Abrufhilfen). +
-  * Die Lehrkraft macht Angebote zum Erwerb und Training von Strategien mit Selbstmanagement (Selbstevaluations-, Frage-, Speicher-, Abruf-, Kategorisierungsstrategien). +
-  * Die Lehrkraft besetzt „Nichtwissen“ positiv (z. B. „Schatzwörter“ in einer Schatzwörterkiste oder auf einem Schatzwörterplakat sammeln). +
-  * Die Lehrkraft erarbeitet einen themenbezogenen Grundwortschatz in Laut- und/oder Gebärdensprache, der es den Schüler:innen ermöglicht, sich sprachlich auszutauschen. +
-  * Die Lehrkraft bietet ausreichend Möglichkeit zur Sicherung und Festigung des erarbeiteten Wortschatzes. +
- +
-++++ +
- +
-++++5.9. Die Lehrkraft macht Angebote zur Förderung der Grammatik.| +
-**Indikatoren**\\ +
-  * Die Lehrkraft ermöglicht es den Schüler:innen, die grammatische Zielstruktur gut zu erkennen (z. B. durch bewusste Verlangsamung, akzentuiertes Betonen, LBG, GMS). +
-  * Die Lehrkraft fokussiert auf die kürzeste grammatische Zielstruktur. +
-  * Die Lehrkraft setzt Modellierungstechniken gezielt ein (bietet Schüler:innenäußerungen vorausgehende und nachfolgende Sprachmodelle). +
-  * Die Lehrkraft sensibilisiert für Morphemmarkierungen. +
-  * Die Lehrkraft visualisiert Sprachstrukturen (z. B. durch Bilder, Gesten, Handzeichen, farbliche Markierungen kritischer Merkmale). +
-  * Die Lehrkraft setzt Schrift ein. +
-  * Die Lehrkraft schaltet sprachliche Ablenker und Verwirrer aus. +
-  * Die Lehrkraft nutzt im Bereich Gebärdengrammatik die „kontrastive Grammatik“ (Laut-bzw. Schriftsprache-DGS). +
- +
-++++ +
- +
-++++5.10. Die Lehrkraft macht Angebote zur Förderung der Aussprache. | +
-**Indikatoren**\\ +
-  * Die Lehrkraft verwendet eine Lehrer:innensprache, die als Sprachvorbild dient (z. B. durch genaue Artikulation, langsames Sprechtempo und ein gut sichtbares Mundbild). +
-  * Die Lehrkraft macht Angebote zur Förderung der Mundmotorik (z. B. Mundmotorik-Geschichten, Einbettung in Buchstabeneinführungen). +
-  * Die Lehrkraft macht Angebote zur Förderung der auditiven Wahrnehmung (z. B. Spiele zur Lokalisation von Lauten in Wörtern). +
-  * Die Lehrkraft verwendet Handzeichen, die sich an der Lautbildung orientieren und dazu passende Lautsymbolkarten. +
-  * Die Lehrkraft setzt Modellierungstechniken gezielt ein (bietet Schüler:innenäußerungen vorausgehende und nachfolgende Sprachmodelle). +
-  * Die Lehrkraft macht Angebote zur Förderung der phonologischen Bewusstheit im weiteren Sinn (z. B. Geräusche erkennen, Reimen, Silbensegmentierung und -synthese) sowie im engeren Sinn (z. B. Phonemsegmentierung und -synthese, An-/In-/Endlaute erkennen und vergleichen, Wörter abhören und synthetisieren). +
-  * Die Lehrkraft macht individuelle Bildungsangebote im Bereich Gebärdenausführung. +
-  * Die Lehrkraft macht Angebote zur Förderung der exakten Ausführung der Gebärden und bezüglich des Bewusstseins des Gebärdenraums. +
-  * Die Lehrkraft macht Angebote zur phonologischen Bewusstheit (manuelle, nicht-manuelle und orale Komponenten der Gebärdensprache). +
- +
-++++ +
- +
-++++5.11. Die Lehrkraft macht förderschwerpunktspezifische Angebote im Bereich Lesen und Schreiben. | +
-**Indikatoren**\\ +
-  * Die Lehrkraft adaptiert/gestaltet das Material für den Schriftspracherwerb unter Berücksichtigung der individuellen Lernvoraussetzungen auf Schüler:innenseite (z. B. in Bezug auf einen gesicherten Grundwortschatz, die Fähigkeiten im Bereich der auditiven Diskrimination, die Eigenkontrolle über den auditiven Kanal). +
-  * Die Lehrkraft ermöglicht auch Schüler:innen mit Schwierigkeiten im Bereich der phonologischen Bewusstheit einen Zugang zur Schriftsprache (analytisches Vorgehen über Ganzwörter und Morpheme statt Betonung der Phonem-Graphem-Korrespondenz). +
- +
-++++ +
- +
-++++5.12. Die Lehrkräfte machen Angebote im bimodal-bilingualen Kontext. | +
-**Indikatoren**\\ +
-  * Die Lehrkräfte machen den Schüler:innen die aktuell genutzte Sprachmodalität transparent (Schilder, räumliche Zuordnung, …). +
-  * Die Lehrkräfte bleiben innerhalb der Unterrichtsphasen in der im Rahmen der Vorbereitung besprochenen Angebotssprache. +
-  * Die Lehrkräfte wechseln sich in der Unterrichtsführung ab.  +
-  * Die Lehrkräfte bieten die Sprachen begründet simultan oder nacheinander an. +
-  * Die Lehrkräfte sind für ihre Schüler:innen ein Sprachvorbild. +
-  * Die Lehrkräfte nutzen die digitale Übertragungsanlage konsequent. +
-  * Die Lehrkräfte machen ALLE sprachlichen Äußerungen für ALLE Schüler:innen verstehbar (dolmetschen, voicen). +
-  * Die Lehrkräfte stellen die beiden Sprachen einander gezielt gegenüber (kontrastiver Unterricht z. B. im Bereich Grammatik). +
- +
-++++ +
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-===== Literatur ===== +
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-  * Achhammer, B (2014). Pragmatisch-kommunikative Fähigkeiten fördern. München: Reinhardt-Verlag. +
-  * Brandstetter, R. & Burghardt, M. (2008). Individuelle Lern- und Entwicklungsbegleitung. +
-  * Aufgabe und Instrument der Arbeit an Sonderschulen. In: vds, Landesverband Baden-Württemberg (Hrsg.): Pädagogische Impulse, 3/2008.  +
-  * Hattie, J. (2013). Lernen sichtbar machen. Baltmannsweiler: Schneider. +
-  * Helmke, A. (2015). Unterrichtsqualität und Lehrerprofessionalität. Diagnose, Evaluation und Verbesserung des Unterrichts. Velber: Kallmeyer. +
-  * Heymann, H.-W. (2015). Warum sollte Unterricht „kognitiv aktivieren“? In: Pädagogik. Heft 5/2015. Weinheim: Beltz. +
-  * Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg (2021). Unterrichtsfeedbackbogen Tiefenstrukturen.  +
-  * Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg (2021). Beobachtungsmanual zum Unterrichtsfeedbackbogen Tiefenstrukturen.  +
-  * Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg (2022). Grundlagen für einen wirksamen Unterricht. Wirksamer Unterricht Band 1. https://ibbw-bw.de/,Lde/Startseite/Empirische-Bildungsforschung/Publikationsreihe-Wirksamer-Unterricht  +
-  * Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg (2022). Kognitive Aktivierung im Unterricht. Wirksamer Unterricht Band 2. https://ibbw-bw.de/,Lde/Startseite/Empirische-Bildungsforschung/Publikationsreihe-Wirksamer-Unterricht  +
-  * Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg (2022). Konstruktive Unterstützung im Unterricht. Wirksamer Unterricht Band 3. https://ibbw-bw.de/,Lde/Startseite/Empirische-Bildungsforschung/Publikationsreihe-Wirksamer-Unterricht +
-  * Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg (2022). Kooperatives Lernen im Unterricht. Wirksamer Unterricht Band 4. https://ibbw-bw.de/,Lde/Startseite/Empirische-Bildungsforschung/Publikationsreihe-Wirksamer-Unterricht +
-  * Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg (2022). Formatives Feedback im Unterricht. Wirksamer Unterricht Band 5. https://ibbw-bw.de/,Lde/Startseite/Empirische-Bildungsforschung/Publikationsreihe-Wirksamer-Unterricht +
-  * Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg (2011): Bildungsplan der Schule für Hörgeschädigte. Stuttgart. +
-  * Motsch H.-J. (2015). Wortschatzsammler. Evidenzbasierte Strategietherapie lexikalischer Störungen im Kindesalter. München: Ernst Reinhardt-Verlag. +
-  * Reber, K & Schönauer-Schneider, W (2014). Bausteine sprachheilpädagogischen Unterrichts. München: Ernst Reinhardt-Verlag. +
-  * Reber, K (2009). Prävention von Lese- und Rechtschreibstörungen im Unterricht: Systematischer Schriftspracherwerb von Anfang an. München: Ernst Reinhardt-Verlag. +
-  * Schönauer-Schneider, W & Hachul, C (2012). Sprachverstehen bei Kindern. Grundlagen, Diagnostik & Therapie. Urban & Fischer: München. +
-  * Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Freiburg, Abteilung Sonderpädagogik (2022). Qualitätsrahmen Unterricht. Version vom 01.01.2022. +
-  * Stecher, M & Rauner, R (2019): Unterrichtsqualität im Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation. Heidelberg: Median Verlag+
  
 +[[https://qus-bw.de|{{wiki:ausbildung:fachrichtung:uebergreifend:u-boot_im_kreis_app.png?150}}]]
  
  
 +Die im Folgenden aufgeführten Qualitätsrahmen Unterricht sind weiterhin Grundlage  für die Ausbildung in Kurs 2025 sowie die aktuell bereits laufenden Fortbildungsmaßnahmen (HOLA, Grundlagen der Sonderpädagogik, ALT):
  
 +  * {{ :wiki:ausbildung:fachrichtung:hoeren:qru_hoeren_kriterien_2023-11-06.pdf |Qualitätsrahmen mit Qualitätskriterien (PDF)}} 
 +  * {{ :wiki:ausbildung:fachrichtung:hoeren:qru_2023-11-06_hoeren.pdf |Qualitätsrahmen mit Qualitätskriterien und Indikatoren (PDF)}}
 +  * {{ :wiki:ausbildung:fachrichtung:hoeren:qru_protokollvorlage_hoeren.docx |Qualitätsrahmen als Protokollvorlage (WORD)}}
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